Integrative Berufsausbildung

Integrative Berufsausbildung

 

Für die Ausbildung in einer integrativen Berufsausbildung kommen Jugendliche in Betracht, die das Arbeitsmarktservice nicht in ein Lehrverhältnis als Lehrling in einen Betrieb vermitteln konnte und auf die eine der folgenden Voraussetzungen zutriff:

  • Jugendliche, die am Ende der Pflichtschule sonderpädagogischen Förderbedarf hatten und zumindest teilweise nach dem Lehrplan einer Sonderschule unterrichtet wurden oder
  • Jugendliche ohne Hauptschulabschluss bzw. mit negativem Hauptschulabschluss oder
  • Jugendliche, von denen im Rahmen einer Berufsorientierungsphase oder einer nicht erfolgreichen Vermittlung in ein Lehrverhältnis als Lehrling in einem Betrieb angenommen werden muss, dass für sie aus persönlichen Gründen in absehbarer Zeit keine reguläre Lehrstelle in einem Betrieb gefunden werden kann oder
  • Jugendliche mit besonderen Vermittlungshemmnissen mit abgeschlossener Schulpflicht, wie: Lehrstellensuchende früherer Entlassjahrgänge, langzeitbeschäftigungslose lehrstellensuchende AbsolventInnen einjähriger berufsbildender Schulen und SchulabbrecherInnen einer weiterführenden Schule.


Kursinhalte
Phase 1: Einstiegs-, Orientierungs- und Stabilisierungsphase:

  • Aufbau eines Gruppengefüges (Beziehungen, Gemeinschaftsgefühl und Verantwortungsgefühl)
  • Erlangung von Vertrauen
  • Regeln der Zusammenarbeit festlegen
  • Förderung der sozialen Handlungs- und Entscheidungskompetenz (Akzeptanz der Strukturen eines geregelten Arbeitslebens, Durchhaltevermögen, Konzentrationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Trainieren von Arbeitsweisen, Arbeitstugenden wie Eigenständigkeit, Genauigkeit, Pünktlichkeit usw.)
  • Sichtbarmachen von Ressourcen, Schlüsselkompetenzen und Defiziten
  • Bearbeitung von Misserfolgserlebnissen und Erarbeitung von Lösungsstrategien
  • Training gesellschaftlicher Spielregeln und Normen
  • Training von lebenspraktischen Fertigkeiten wie beispielsweise Umgang mit Geld, Umgang mit Familie, Freunden, KollegInnen usw.
  • Bearbeitung aktueller Themen wie Gesundheit, Suchtverhalten usw. sowie Themen aus dem Bereich „Allgemeinwissen"
  • Vermittlung von schulischem Wissen zur Beseitigung von eventuellen Pflichtschuldefiziten und zur Vorbereitung auf Berufschulanforderungen mit dem besonderen Fokus auf Deutschunterricht für Jugendliche mit Migrationshintergrund
  • Vermittlung von EDV-Grundkenntnissen zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen
  • Persönlichkeitsförderung (Selbstbild, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstwert-, Selbstsicherheit)
  • Kommunikationstraining (Grundlagen der Kommunikation, Kontrolle des eigenen Kommunikationsverhaltens, Positive und negative Verhaltensweisen erkennen, Problemlösungsstrategien, Körpersprache/nonverbale Kommunikation, Umgang mit Konflikten)
  • Interkulturelles Lernen (Abbau von Spannungen aufgrund unterschiedlicher Kulturen)
  • Geschlechtersensibles Modul
  • BODYplus" Projekttage


Kursinhalte
Phase 2: Qualifizierung in Teilbereichen

  • Praktische Ausbildung:
  • Theoretische Ausbildung:
  • Berufsschulbesuch
  • Finanzworkshop (Cash Flow)
  • EDV-Unterricht
  • Workshop für Umgang und Gefahren „social media"
  • Bewerbungstraining
  • Förderunterricht
  • Geschlechtersensibles Modul
  • Begleitprogramm für Mädchen
  • Deutsch für Jugendliche mit Migrationshintergrund
  • Interkulturelles Lernen
  • Berufsausbildungsassistenz als spezifische Unterstützung der IBA

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